Sparta gelingt die Revanche

Sparta Erfolgstrio mit dem Pokal

Derzeit ist er einfach in Topform: David Heils war der entscheidende Unterschied beim 3:0 Erfolg seiner Elf gegen Neugnadenfeld im Grafschafter Pokalfinale. Sparta übernahm schnell das Kommando und konnte sich die klare Führung zur Pause herausschießen.

Nordhorn -und auch den „Spartaner Jungs“ an der Seitenlinie- war mit dem Anpfiff anzumerken, dass man die Vorjahresniederlage ausmerzen wollte. „Wir waren super kokussiert; alle wollten das Ding unbedingt“, erklärt Mark Kröner die Einstellung der Mannschaft, die er als Kapitän auf das Spielfeld führte. Kröner rückte dann nach 6 Minuten in den Fokus, als David Heils von Neugnadenfelds Marco Gapinski im 16ner „abgeräumt“ wurde, entschied Schiri Snieders auf Strafstoß. Diesen versenkte Kröner zur frühen Führung für Sparta im Kasten von Oliver Voet.

Nur drei Minuten später war Heils dann selbst zur Stelle und köpfte eine Flanke von Frank Beckemper zum 2:0 ein. „Die beiden frühen Tore haben uns natürlich in die Karten gespielt“, so ein froher Kröner weiter.

Nach diesem Doppelschlag tat sich Neugnadenfeld schwer in die Partie zu finden, da sich Sparta kontrolliert in der Defensive aufstellte und auf Konter lauerte. Zwar hatte SVN durchaus Ballbesitz und kombinierte im Mittelfeld, aber zwingende Chancen sprangen dabei nicht heraus. „Wir haben in der ersten Halbzeit quasi nichts mehr zugelassen und konnten immer wieder Nadelstiche über unsere Konter setzen“, resümiert Mark Kröner. Neugnadenfelds Coach Geert Meinders ärgerte sich über die Gegentore: „Wir sind durch individuelle Fehler ins Hintertreffen geraten und waren unaufmerksam“.

Als die Niedergrafschaftern dann in der 40. Minute abermals nicht aufpassten, setzte sich Spartas Daniel Terwolbeck sehenswert durch und bediente erneut Heils, der mit seinem zweiten Tor „den Sack“ noch vor der Pause zu machte. Ein Vorentscheidung, da aufgrund der Temperaturen nicht mit einem Comeback zu rechnen war.

Dennoch versuchte Neugnadenfeld nach dem Wechsel noch einmal alles. Coach Meinders stellte um und brachte mit Konstantin Zwick frische Kräfte. Die beste Chance hatte dann -kurz nach dem Wiederanpfiff- Jan Wennemer, dessen Schuss knapp am Kasten von Sparta Schnapper Simon Bartels vorbeiging. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Ergbenis super verwaltet und -so wie ich denke- verdient gewonnen. Ein überragendes Gefühl“, freut sich Kröner über den Cup.

Den Neugnadenfeldern gelang in der Folge nicht mehr viel und hatte auf der anderen Seite Glück, dass Nordhorn seine Kontermöglichkeiten vor gut 600 Zuschauern liegen ließ.

Als Snieders dann die Partie abpfiff war der Jubel bei Mannschaft, Spielern, Trainer und Spartaner Jungs riesig! Glückwunsch, Sparta. Wir sehen uns beim KEI SuperCup am 19. Juli in Wietmarschen.