sporttotal.tv & DFB bauen Kooperation aus


17. Juli 2017
Von: Redaktion.KEI/PM DFB

DFB will noch mehr Amateurfußball zeigen - Automatisches System - Zusammenarbeit gilt zunächst für 10 Jahre!

Als zur Rückrunde 16/17 die vollautomatischen Kameras von »sporttotal.tv« in den Stadien der „Regionalliga Nord“, der „Oberliga Niedersachsen“ sowie den „Bayernligen Nord und Süd“ montiert wurden, waren viele Fans skeptisch. Auch heute wird das „Projekt“ nach wie vor mit Argusaugen durch die Anhänger der Clubs begutachtet. Doch nach der abgeschlossenen Pilotphase haben sich der DFB sowie »sporttotal.tv« nun darauf verständigt „eine langfristige Kooperation zur Steigerung der Sichtbarkeit und Präsentation des Amateurfußballs“ einzugehen und ihr Engagement auszubauen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund heute mit.

Das gemeinsame Ziel sei es dabei weiterhin „Amateurvereine in Deutschland von der vierthöchsten Spielklasse abwärts mit einer speziellen Videotechnik auszustatten, die es erlaubt, Fußballspiele in hoher Qualität und vollautomatisch zu übertragen“. Wie KEI berichtete kann der Zuschauer selbst Regie führen, die Perspektive bestimmen und einzelne Szenen in den sozialen Medien teilen. Die Nutzung des Angebots ist kostenfrei, »sporttotal.tv« refinanziert sich über Werbung. 

Schrittweise sollen nun deutschlandweit weitere Amateurligen hinzukommen. Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt dazu: "Nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase wissen wir, dass dieses Kamerasystem und die Plattform eine neue Perspektive für den Amateurfußball bieten – ob im Livestream, als Video on Demand oder als Posting in den sozialen Netzwerken. Besonders die jungen Fußballerinnen und Fußballer kommunizieren über die sozialen Netzwerke. Sie posten und teilen Bewegtbild-Segmente von Spielen ihrer eigenen Mannschaft und ihres Heimatvereins. Die ausgezeichnete Resonanz und die hohen Zuschauerzahlen der bisher übertragenen Spiele zeigen, wie attraktiv Amateurfußball sein kann“.

Welche Ligen oder Vereine als nächstes erschlossen werden, teilte der DFB nicht mit. Aufgrund der „internetschwachen“ Strukturen im Emsland oder der Grafschaft dürften zunächst andere Regionen den Vorrang genießen.